Aktuelle Verfahren unserer Kanzlei

Nachstehend finden Sie nun aktuelle Mitteilungen zu erfolgreichen Mendaten im BtMG-Bereich, an welchen unserer Kanzlei beteiligt war, lassen Sie sich von unserer Erfahrung überzeugen:

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Freispruch: 31er Angaben im Prozess widerlegt (Kassel)

Als überregional ausgerichtete Fachkanzlei für Betäubungsmitteldelikte verteidigen wir Beschuldigte bundesweit gegen Vorwürfe wie Besitz von Betäubungsmitteln, Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und Einfuhr von Betäubungsmitteln. In dem hiesigen Verfahren vor dem Amtsgericht Kassel war unser Mandant zu im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens ganz offenbar zu Unrecht beschuldigt worden. Zum Hintergrund sei kurz erklärt: wird ein Ermittlungsverfahren wegen Besitz von Betäubungsmitteln gegen einen Beschuldigten geführt, so wird diesem regelmäßig von den Ermittlungsbeamten folgendes Angebot gemacht: benennen Sie andere Personen aus der Drogenszene, dann wird ihre eigene Strafe geringer sein. Die Vorschrift nach der dies dann erfolgt lautet § 31 BTMG. Hier hatte ein in Untersuchungshaft befindlicher Beschuldigter - offenbar unter dem Druckverfahrens oder auch nur um sich interessant zu machen - unseren Mandanten dahingehend belastet, von ihm im Jahre 2018 ein Kilo Marihuana erworben zu haben. Diese Angaben ließen sich im Rahmen des Verfahrens durch intensive Befragung des Zeugen widerlegen, dieser Brief sich am Ende gar auf sein Aussageverweigerungsrecht und wollte keine weiteren Angaben machen um sich ansonsten selbst wegen einer falschen Verdächtigung zu belasten.

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Besitz von 50g Kokain: Verfahren eingestellt (Essen)

An einer Bushaltestelle im Großraum Essen war eine Bauchtasche gefunden worden, der ehrliche Finder ging mit der Bauchtasche zur Polizei in Essen - und dort staunt man nicht schlecht, als man neben Ausweisdokumenten und späteren Mandanten 50 g Kokain fand. Entsprechend den gewöhnlichen Abläufen wurde ein Ermittlungverfahren wegen Besitz von Betäubungsmitteln gegen unseren Mandanten eingeleitet, dieser wandte sich sodann an unsere Kanzlei - als überregional ausgerichtete Fachkanzlei für Betäubungsmitteldelikte mit Sitz in Essen war es logisch, dass wir seine Vertretung hier auch übernehmen. Und obwohl die Beweislage eher gegen unseren Mandanten sprach ließen sich sodann im Rahmen einer umfassenden Verteidigererklärung Zweifel dahingehend streuen, ob meine Mandanten das Ausweisdokument nicht zuvor entwendet worden war. Letztlich ließ sich dies jedenfalls nicht widerlegen, sodass das Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes der 50 g Kokain einzustellen war. Unser Mandant freut sich besonders, insbesondere steht er wegen Besitz von Betäubungsmitteln bereits unterlaufender Bewährung und im Falle einer Verurteilung hier hätte ein Widerruf der Bewährung gedroht.

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Darknet-Bestellung: Verfahren eingestelt (Krefeld)

Es ist mittlerweile bei uns schon ein "Klassiker": bei der Post wird ein Päckchen aufgefunden, in welchem sich Drogen befinden. Dieses ist dann an eine bestimmte Adresse gerichtet, der auf dem Päckchen benannt serviert dann erfasst und bekommt eine Vorladung als Beschuldigter wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz - wie hier durch das Hauptzollamt Krefeld. In einer solchen Situation fordern wir zunächst die Akten an und entwickeln anschließend eine umfassende Verteidigererklärung welche darauf abzielt, das Ermittlungsverfahren mangels Tatverdachts zur Einstellung zu bringen. Durch geschickte juristische Argumentation lässt sich nämlich letztlich häufig nicht nachweisen, dass der auf dem Päckchen genannte Empfänger auch identisch mit derjenigen Person ist, die die Bestellung aufgegeben hat. So lag es auch hier in dem Verfahren, nachdem unser Mandant die Vorladung durch das Hauptzollamt Krefeld wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz erhalten hatte machte er insofern instinktiv richtig und wandte sich an uns als landesweit und bundesweit erfolgreiche Kanzlei für Betäubungsmitteldelikte – anstatt gegenüber der Polizei bzw. dem Hauptzollamt in welche Angaben zu machen und die Vorwürfe im schlimmsten (bzw. dümmsten) Fall auch noch geständig einzuräumen. Letztlich ließ sich gegenüber dem Hauptzollamt Krefeld darlegen, dass unser Mandant über eine offene Briefkastenanlage verfügt und das den tatsächlichen Besteller der Drogen problemlos möglich gewesen wäre, die Bestellung aufzugeben und das Päckchen anschließend in Abwesenheit unseres Mandanten aus dessen Briefkasten herauszunehmen um selbst unentdeckt zu bleiben. Das Verfahren wegen Verstoß gegen das Betreuungsgesetz wurde sodann durch die zuständige Staatsanwaltschaft Krefeld eingestellt.

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