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NRW: Erfolg des BKA gegen „Balkan-Kartell“

Das sogenannte „Balkan-Kartell“ ist als international agierende Gruppierung organisierter Kriminalität bekannt. Diese organisiert nach Feststellungen der Ermittler neben Kokain-Großtransporten auch den Handel mit automatischen Schusswaffen. Auch in Nordrhein-Westfalen hat das „Balkan-Kartell“ seinen Wirkungskreis. Dem Bundeskriminalamt „BKA“ ist in NRW nun ein Erfolg gegen das Kartell gelungen.

Sicherstellung: Vermögenswerte von über 150.000 Euro

In einer gezielten Aktion gegen die Gruppierung im Auftrag der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen (kurz: ZeOS NRW) konnten neben zahlreichen Untersuchungen auch drei Haftbefehle gegen mutmaßliche Mitglieder der Gruppe vollstreckt werden.

Bei der Durchsuchung von insgesamt 19 Wohngebäuden, Firmen und Hotels konnte das BKA-Vermögenswerte in Höhe von über 150.000 Euro sicherstellen. Diese erfolgten im Raum Köln, Rommerskirchen und Leverkusen sowie in Niedersachsen.

Die Ermittler vermuten jedoch, dass die Beschuldigten einen Teil ihrer Erträge in Immobilien investierten, um diese so wieder legal zu „waschen“.

Hintergrund der Aktion ist ein derzeit laufendes Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

Wer steckt hinter dem „Balkan-Kartell“?

Doch wer genau steckt hinter dem „Balkan-Kartell“. Bislang konnten die Ermittler der Gruppierung 15 Beschuldigte mit  deutscher, serbisch-montenegrinischer, kroatischer und italienischer Staatsangehörigkeit zuordnen. 

Ihnen wird vorgeworfen, zwischen den Jahren 2019 bis 2021 mehrere Kokain-Großtransporte aus Kolumbien und Venezuela nach Europa organisiert zu haben. Der Umfang bemesse sich auf eine beträchtliche Summe von 560 bis 4500 Kilogramm Kokain.

Quellen: spiegel.de

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Strafverteidiger Nikolai Odebralski ist seit 2010 Rechtsanwalt in Essen

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